Wirtschaft

Ragusa (Dubrovnik) – Perle der Adria?

yachtdiver - banner content
arlbergerhof - banner content
Schuler Weissensee - banner content
Logos Gradualis - banner content

Drei Städte in Europa teilen seit geraumen Jahren das gleiche Problem  – sie sind einfach einmalig schön und liegen am Meer –

Barcelona  –  Venedig  –  und  Dubrovnik.

Die unglaubliche Schönheit und Eleganz dieser Städte, gemeinsam mit dem Umstand nicht nur mit  Auto und Flugzeug anreisen zu können, sondern auch mit Kreuzfahrtschiffen, stürzte die Kommunen in die gleiche Breduille  –  genannt  „Overtourism“. Nichts war mehr mit  „Perle der Adria“, denn bei bis zu sechs Kreuzfahrtriesen pro Tag im Hafen, konnte man diese Perle wegen der  Touristenmassen schlichtweg nicht mehr sehen. Sogar ein Fußgängereinbahnsystem in der Altstadt  –  irre, oder  –  leistete kaum Abhilfe.

Doch dann kam CORONA ………

Sommer 2020  – leere Altstadt, kaum Touristen  – die Stadt beginnt wieder zu atmen. Wenn man mit den Einheimischen redet sind ihre Gedanken geteilt. Einerseits glücklich ihre Stadt wieder für sich zu haben, andererseits bewusst das ihr wirtschaftliches Problem ein riesiges ist. Aber der Haupttenor lautet „nema problema“ – die kroatische Abwandlung von „wir schaffen es irgendwie“. Dubrovnik  –  erste Besiedelung der Insel (war sie mal) im 3. Jhdt. v.Chr. von Illyrerstämmen, im Mittelalter (12.Jhdt.) wurde der Meereskanal zwischen Festland und Insel zugeschüttet, es entstand so der STRADUN, heute Hauptstraße der Altstadt. Vom 14.Jhdt. bis 1808 war Ragusa selbstständiger Stadtstaat und Republik – und mit bis zu 160 Handelsschiffen größter Flottenbetreiber im Mittelmeer. Dubrovnik war übrigens im Jahre 1776 der erste Staat weltweit, der die USA international anerkannte. Im Kroatienkrieg schwer beschossen und beschädigt –  ist heute alles wieder aufgebaut.

Und die vorgelagerten Inseln, die Elaphiten, ist die  wohl schönste Inselgruppe der Adria – aber das ist eine andere Geschichte ……….

www.tzdubrovnik.hr
www.youtube.com/watch?v=guRG00VKDig

Weitere Geschichten gibt’s auf www.luftlandwasser.com

Verwandte Artikel

Back to top button